Ein neuer Endpunkt für Laatzen

Umfang

Der heutige Zwischenendpunkt Laatzen besteht aus vier nicht barrierefreien Haltepositionen für die Stadtbahn. Sie liegen für die endenden Züge vor der Schleife, für die Züge Richtung Sarstedt unmittelbar hinter der Schleifeneinfahrt, für die Fahrtrichtung Hannover nördlich der Schleife und eine weitere daneben für überholende Züge oder abgestellte Fahrzeuge. Eine Fußgängerunterführung unterquert heute die Schleife und die beiden Richtungsfahrbahnen der Erich-Panitz-Straße. Die südlichen Haltestellenzugänge sind von dieser Unterführung über Treppen zu erreichen und somit ebenfalls nicht barrierefrei.

Mit dem Ausbauvorhaben in Laatzen-Mitte sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestelle sowie der benachbarten Bushaltestellen.
  • Bündelung und Zusammenlegung der Stadtbahnhaltepositionen von heute vier auf zukünftig zwei Positionen.
  • Umgestaltung der südlichen Bahnsteigzugänge durch Bau von barrierefreien, signalisierten Überwegen.
  • Umgestaltung der Schleife für das zukünftige An- und Abkuppeln der dritten Wagen jeden zweiten Zuges der Linie 1 und zum Abstellen der dritten Stadtbahnwagen in der Nebenverkehrszeit (NVZ).

Südlich der Haltestelle Laatzen wird die heute als Fußgängerunterführung kreuzungsfrei geführte Wegeverbindung zwischen den Wohngebieten um die Lange Weihe und der Albert-Einstein-Schule zukünftig auf möglichst direktem Wege ebenerdig geführt und die Querungen mit den Fahrbahnen der Erich-Panitz-Straße signalisiert. An diese Wegeverbindung werden die südlichen Rampen der beiden Stadtbahnbahnsteige angebunden. Die Fußgängerunterführung mit den Treppen und Fahrbahnbrücken wird zurückgebaut und verfüllt.

Rahmentermine

  • Planfeststellungsbeschluss: 31.08.2016

Baubeginn:

  • Mitte 2017 Gleisbau Überfahrt Lange Weihe
  • Ab Herbst 2017 Leitungsbau und Gleisbau Überfahrt Wülferoder Straße + Gleisbau Richtung Sarstedt
  • Ab 2018 Gleisbau Richtung Innenstadt + Schleife Hochbahnsteigbau und Rückbau Tunnelbauwerk

Inbetriebnahme: voraussichtlich August 2018

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