Die Aufgaben der infra

Die infra hat die Infrastrukturanlagen der Stadtbahn Hannover am 1. Juli 2001 übernommen. Dieses sind alle Schienenstrecken im öffentlichen Straßenraum sowie Tunnel, alle Haltestellen und Stationen sowie Umsteigeanlagen und P+R-Plätze. Aufgaben der infra sind

  • die Instandhaltung,
  • der weitere Ausbau
  • und die Vermietung ihrer Anlagen an ÖPNV-Verkehrsunternehmen.

In Hannover ist derzeit die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG Hauptmieter.

Gesellschaft

Die infra wurde neben der Stadtwerke Hannover AG und der üstra AG als weitere Tochter der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover mbH (VVG) gegründet. Eigentümer der Holdinggesellschaft VVG sind die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover. Die Region Hannover ist gesetzlicher Aufgabenträger für den ÖPNV. Sie gleicht die Verluste aus, die in der VVG aus der Vorhaltung der Schieneninfrastruktur durch die infra entstehen.

Daten und Fakten

Stand 10.01.2017

  • 122 Kilometer Streckennetz
  • 253,1 Kilometer Gleislänge, davon 39 Kilometer in Tunnelstrecken; Die oberirdischen Anschlussstrecken liegen zu 82 Prozent auf eigenem Bahnkörper, also zu nur noch 18 Prozent im Straßenraum.
  • 198 Haltestellen, davon 19 U-Bahnstationen und 131 Hochbahnsteige. Diese erlauben mobilitätsbehinderten Personen einen leichten, stufenlosen Einstieg in die Stadtbahnen. Das Bauprogramm für Hochbahnsteige an Oberflächen-Haltestellen wird weiter fortgesetzt, an neuen Strecken sind sie seit 1994 Standard.
  • 51 Unterwerke (Gleichrichter)
  • 1 Parkhaus
  • 19 P+R Anlagen

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Beteiligungsstruktur der infra Hannover

Schaubild der Beteiligungsstruktur